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Elternverein
und Verein zur Förderung des Bundesgymnasiums
und Bundesrealgymnasiums Braunau am Inn
PROTOKOLL zur JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Mittwoch, 4. November 2009, 19.10 Uhr
TAGESORDNUNG:
- Begrüßung durch den Obmann
- Bericht des Obmanns
- Finanzbericht des Kassiers
- Bericht der Rechnungsprüfung
- Entlastung des Kassiers/Vorstandes
- Vorstellung Projekt „Click & Check“
- Allfälliges
Teilnehmer: Vorstand Elternverein (Fr. Bode, Hr. Ehgartner, Hr. Dr. Jakob, Hr. Schick, Hr. Silberhumer, Fr. Steinhögl)
Kanzlei Bischoff (Hr. Bischoff)
Dir. Kotanko
Klassenelternvertreter bzw. Eltern
- Begrüßung durch den Obmann, Herrn Schick, um 19.10 Uhr.
- Bericht des Obmanns:
- Schulaus- und umbau:
- Hauptargument gegen den Ausbau sind die sinkenden Schülerzahlen (vor einigen Jahren noch 700 Schüler/innen – heuer nur mehr 617 Schüler/innen).
- Neue Schulmöbel wurden angeschafft
(Finanzierung durch Schule, Elternverein, Land und Gemeinde).
- Neuer Klassenraum ist entstanden (3 große Räume wurden in 4 kleinere umgebaut).
- Neuer EDV-Raum wurde durch Unterstützung verschiedener Sponsoren geschaffen.
- 2 Teilungsräume für Sprachengruppen sind entstanden.
- Die Malerarbeiten sind abgeschlossen; Schulklassen wurden wieder von Schülern/Eltern/Lehrern zum Teil ausgemalt.
- Lift und behindertengerechte Toiletten wurden eingebaut.
- Garderobenkästchen wurden renoviert und mit Abtropftassen ausgestattet – jetziger Plan sieht vor, Kästchen in den Klassenräumen unterzubringen – wird derzeit geprüft.
- Vielfalt in den Sprachreisen (7. Klassen) wurde geschaffen, durch Auflösen der Klassenverbände. Jetzige 7. Klassen können heuer erstmals diese Vielfalt nützen. Alle Bereiche werden abgedeckt, auch Französisch - Austausch bleibt erhalten und Spanisch - WPG kann verreisen. Alle 7. Klassen verreisen zur gleichen Zeit – 1 Woche vor den Osterferien.
- 4. Klassen: Als Alternative zum Schikurs sollte eine „günstigere“ bewegungsorientierte Woche – auch mit sprachlicher Kompetenz – gewählt werden. Entscheidung lag bei Klassenvorständen und Eltern. Diese Woche hat sich sehr stark auf „Sprache“ verlagert und die Bewegung „ist gestorben“ (z.B.: England).
- Da sich die Kosten „dieser Woche“ sehr erhöht haben, manche Schüler aus diesem Grund nicht teilnehmen konnten und vor allem der sportliche Aspekt nicht mehr gegeben war, wurde im SGA die Rückkehr zum ursprünglichen Plan beschlossen. (siehe SGA-Protokoll vom 19.10.2009)
- Notwehrselbstverteidigungskurs wird aufgrund der guten Resonanz wieder angeboten.
- Projekt Linz 09 „1000-ha-Tanz“ hat sich toll präsentiert – voller Erfolg.
- Peers-Projekt: Allen voran Drogenprogramm – neue Variante – Projekt Suchtprävention schon in den 1. Klassen im Zusammenhang mit sozialem Lernen.
- Schulfest: Vielen Dank an die Eltern, die sich sehr zahlreich zur Verfügung gestellt haben.
- Erstmalig wurde Schüler-Kollektivunfallversicherung über Elternverein angeboten – Vorschlag von Landesschulrat
- Bergungskosten sind durch Haushaltsversicherung nicht gedeckt. Die Abwicklung ist aus organisatorischen Gründen etwas schiefgelaufen, da nicht alle Eltern den Namen ihres Kindes auf dem Zahlschein angegeben haben und diese daher oft sehr schwer zuzuordnen gewesen sind (da Nachname des Kindes mit dem des Einzahlers oft nicht konform ging). Wird im kommenden Schuljahr verbessert.
- Theaterworkshop Prof.Hruby und Prof.Sturmayr (Bühnenbild): Aufführungen im Stadt- theater – werden durch Elternverein unterstützt.
- Geplant ist Bildungs-TV: Teilweise gespeist von Schule und teilweise vom Landesschulrat vorgegeben. Elternverein wird sich daran beteiligen.
- Erstmalig ist Problem aufgetaucht, dass Schüler sehr früh zur Schule kommen. Aufsichtspflicht beginnt 15 Min. vor Unterricht, endet 15 Min. nach Unterricht. Schüler können jetzt ab 7.15 Uhr – Eltern haften dafür – in die Schule (jederzeit widerrufbar – Unterschrift der Eltern muss mitgeführt werden).
- Androhung Amoklauf: Vorgangsweise wurde mit Direktor, Landesschulrat und Eltern- verein abgesprochen.
- Projekt „Click & Check“ wird sich über mehrere Jahre hinwegziehen – nähere Infos im Anschluss.
- Es gibt viele Möglichkeiten, Förderungen zu beantragen – sind kein Geschenk, sondern Recht – Sekretariat ist dabei gerne behilflich.
- Fr. Prof.Gumpinger hat Austausch mit Irland „ins Leben gerufen“ – war sehr erfolgreich – würde durch neuen SGA-Beschluss „sterben“. Es soll versucht werden, diesen Schüleraustausch in die 7. Klasse zu verlagern.
- Finanzbericht des Kassiers:
- Die Umsätze haben im Wirtschaftsjahr 1.9.2008 – 31.8.2009 einen Überschuss von
Euro 250,-- ergeben.
- Die größten Einnahmen kamen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, Kästchen und Jahresbericht.
- Die höchsten Ausgaben wurden für Kopiergerät und Unterstützung diverser Aktionen getätigt, und zwar:
- Ankauf von Schulmöbeln für Oberstufe – Euro 4.262,--
- Tennis Schulcup-Dressen – Euro 390,--
- Bus Faustball-Lm – Euro 260,--
- Möbel Aufenthaltsraum – Euro 250,--
- Bus Bezirksfußballmeisterschaft – Euro 240,--
- „Pellets-Projekt“ – Euro 225,--
- Buchgutscheine Känguru-Wettbewerb Euro 205,--
- Bericht der Rechnungsprüfung
- Entlastung des Kassiers/Vorstandes erfolgte einstimmig.
- Vorstellung Projekt www.clickundcheck.at durch Herrn Klaus Erkner, Kriminalprävention Polizeiinspektion 5230 Mattighofen:
- Das Projekt wird im heurigen Schuljahr erstmals am Gymnasium Braunau durchgeführt, 3. – 5. Klassen. Es beginnt mit den 3. Klassen im Jänner 2010. Projekt soll ständig weitergeführt werden und wird den Klassen angepasst.
- Pro Klasse 3 x 2 Einheiten, Lehrer ist anwesend, damit die Themen immer wieder aufgegriffen werden können.
- Im Rahmen des Projektes werden Filme gezeigt, Rollenspiele gespielt – je nachdem, wie sich die Gruppe verhält, variiert das Programm.
- Zielsetzung:
- - Verhindern von Straftaten
- - Beachten von Grenzen und Regeln
- - Sensibilisierung für die Thematik (Ursachen, Formen, Folgen, Lösungsansätze)
- „Ihr müsst euer Leben selber Leben, aber einige Wegweiser sollten euch nicht schaden. Ihr seid jedoch selbst für euer Leben verantwortlich.“
- SMS-Problematik wird auch durch dieses Projekt abgedeckt, Alkohol-Problem kommt auch vor, auf Cybermobbing bzw. Cyberbullying (Opfer ist weltweit zu sehen, wenn die Aufnahmen ins Internet gestellt werden) wird eingegangen, alle Bereiche werden angesprochen.
- Herr Erkner weist darauf hin, dass die neuen Medien – wenn man damit nicht kompetent umgeht – als Waffe dienen können. Es ist daher sehr wichtig, den Kindern bzw. Jugendlichen diesen kompetenten Umgang zu vermitteln. Sie sollen nicht vor den „Gefahren“ beschützt werden, sondern sie sollen lernen, eventuelle Gefahren zu erkennen und richtig damit umzugehen. Das Erkennen von Gefahren sei sehr schwierig – kann nur durch das Stärken der Persönlichkeit erfolgen.
- Sie sollen auf die „Auswirkungen“ hingewiesen werden.
- Außerdem bemerkt er, dass die Hemmschwelle sinkt, wenn man schon im frühen Alter ständig brutalen Filmen, Gewaltspielen, etc. ausgesetzt wird. Der Unterschied zwischen virtuellem und realem Leben verschwimmt.
- Fragen an Herrn Erkner:
- Was kann man kurzfristig für Maßnahmen treffen, wenn noch keine Straftat vorliegt?
Sehr schwierig – es ist wichtig, dass im Vorfeld gearbeitet wird – Vorbeugung ist die beste Maßnahme.
- „SMS-Fall“ am GYM Braunau?
Die Polizei erhielt erst sehr spät die benötigten Daten von der Telefongesellschaft, daher wurden die getroffenen Maßnahmen notwendig.
Mädchen hat die Wahrheit gesagt, SMS war äußerst schwer verständlich.
Zusammenfassung wurde im Lehrerzimmer ausgehängt – leider haben nur manche Lehrer mit ihren Klassen über diesen Vorfall „gesprochen“.
Sehen sie keine Gefahr, dass Schüler durch dieses Projekt erst neugierig gemacht werden, solche Gewaltfilme zu sehen, solche Gewaltspiele zu spielen? Es wird bei diesem Projekt sehr auf das Alter der Schüler und auf die „Klasse“ eingegangen und außerdem sollen die Schüler nicht vor den Gefahren bewahrt werden, sondern ihnen soll der kompetente Umgang gezeigt werden.
- Allfälliges:
- Handyverbot: Wird nicht wirklich eingehalten und Kinder sind einer zu hohen Strahlenbelastung ausgesetzt. Verbote können immer unterlaufen werden. Handyverbot ist Teil der Hausordnung und wenn ein Verstoß bemerkt wird, wird er auch geahndet.
- Neuer EDV-Raum: Zugang zu Plattformen wie facebook soll gesperrt werden. Education highway sperrt automatisch viele Seiten, youtube wurde zusätzlich gesperrt – facebook soll geprüft werden.
- Wenn besondere Leistungen eines Schülers mit Foto und Namen im Internet dargestellt werden, ist dieser überall auffindbar. Soll vor Veröffentlichung abgesprochen werden, ob dies gewollt wird. (Siehe auch Unterschrift über Veröffentlichung von Fotos mit Namen).
- Schularbeitentermine mussten von Eltern unterschrieben werden, dann wurde ein Termin eine Woche vorverlegt - Schüler wussten erst einige Tage vor diesem Termin Bescheid. Dir. Kotanko weist darauf hin, dass eine Verlegung einer Schularbeit nur mit seiner Unterschrift möglich ist und dass der Schularbeitenstoff eine Woche vor der Schularbeit bekanntgegeben werden muss.
- Nachmittagsunterricht – Prof. erscheint nicht – Sekretariat nachgefragt – Prof. erkrankt. Wird normalerweise vorher im Supplierplan bekanntgegeben – Ausnahme: sehr kurzfristige Erkrankung.
- 4 Stunden Supplierungen – 4 Stunden fernsehen!
- Mittagspause soll verlängert werden – ist nicht möglich, weil sonst die meisten Schüler keine Busverbindung mehr haben.
- Schularbeiten Oberstufe:
- Punktesystem muss schon vorher bekanntgegeben werden.
- Wie ist es in Deutsch?
Müssen unterschiedliche Aufgabenstellungen angeboten werden oder muss z. B. ein Buch gelesen werden? Muss geklärt werden.
- Gibt es ein fixes Datum, wann Prof. Wolf in Pension geht?
Dir. Kotanko ist keines bekannt.
- Aufsichtspflicht bei Schüleraustausch: Wenn Schüler nicht mit den Lehrern unterwegs sind, ist die Gastfamilie verantwortlich. Negative Verhaltensweise hat Konsequenzen – wird in einem Bericht an die Schule vermerkt.
- Anregung betreffend „Neue Grippe“:
- Hygienemaßnahmen an der Schule getroffen?
In jeder Klasse sollte eine Plakat hängen. Alle Toiletten wurden mit Seifenspendern und Papierhandtüchern ausgestattet. Es gibt Erlass des LSR: Auch wenn ein Kind einer Familie an der neuen Grippe erkrankt ist, dürfen die Geschwister in die Schule gehen.
Ende: 21.55 Uhr
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